Über Mich

Inhalt:

2 Märchen

1.Wald der Wahrheit
2. Der Traum

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Wald der Wahrheit

Vor vielen hundert Jahren gab es noch keine Grenzen. Da lebten die Menschen mit einem König, der nur König wurde, weil er die klügsten Ratschläge gab. Er arbeitete genauso mit den Menschen auf dem Feld wie alle anderen auch. In diesem Land gab es viele Elfen und Naturgeister, die den Menschen halfen eine gute Ernte zu haben und glücklich zu sein. Elfen halten sich nur dort auf wo die Leute ehrlich sind.
Eines Tages zog ein Spielmann ins Land. Die Leute waren begeistert von seinen Späßen. Doch dieser verstand es mit Witz, den Leuten für seine Ratschläge die er inzwischen gab, Geld abzuknöpfen. So wurde er reich und mächtig. Er ernannte sich zum König. Der alte König zog voller Kummer in den Wald. Die Elfen und Naturgeister folgten ihm. Von da an gab es schlimme Zeiten für die Menschen. Aufzubegehren traute sich schon lange keiner mehr, da sie die Strafe des Königs fürchteten. Dieser eroberte mit Gewalt viele Länder.
Nach einiger Zeit kam die Reiterschar des Königs nicht zurück. Das Mädchen Mola beobachtete was mit den Reitern geschah die in den Wald ritten und verschwanden. Neugierig betritt sie diesen Wald und begegnet dort den Elfen von denen ihr der Großvater schon so viel erzählt hat. Als sie nach Hause kommt und dies im Dorf erzählt was sie dort erlebt hatte, gingen nach und nach alle Dorfbewohner in den Wald. Alle kommen geläutert und friedvoll zurück. Alle Gier und Angst ist von ihnen gefallen. Inzwischen kam kein einziger Reiter des Königs mehr zurück und der König war alleine. Ein alter Fischer erzählte schließlich dem König, dass dies der Wald der Wahrheit war. Nun ging auch der König in den Wald und muss dort erleben wie ihm die Elfen seine Untaten vor Augen führten. Auch seinen Reitern begegnete er dort. Wie er wieder zurückkam und was er daraus gelernt hatte erzählt diese Geschichte

Leseprobe aus Wald der Wahrheit

...“Ich freue mich, dass du mich sehen kannst“, sagte die Elfe. „Wieso, kann dich nicht jeder wahrnehmen?“, fragte Mola neugierig. Wieder kicherte die Elfe, als ob das nun wirklich eine alberne Frage wäre. „Ja weißt du denn nicht, dass das der Wald der Wahrheit ist? Hat dir das dein Großvater nicht erzählt?“, fuhr die Elfe fort ...

Der Traum


Dem Bürgermeister erschien eines Nachts im Traum ein Engel, der ihn bat mit ihm zu kommen. Der Bürgermeister willigte ein, nachdem er sich seinen besten Anzug angezogen hatte, da er ja einen guten Eindruck machen wollte. Der Engel führte ihn weit fort und brachte ihn an eine Stelle wo er allen seinen Mitarbeitern begegnete. Dort erkannte er, dass es da keine Rolle spielte welchen Titel man hatte, sondern nur die seelischen Qualitäten zählten. Beschämt kehrte er mit dem Engel in sein Bett zurück. Nassgeschwitzt wachte er auf und war froh nur geträumt zu haben. Am nächsten Tag als er in sein Büro ging, entdeckte er etwas an seinen Mitarbeitern, was er im Traum gesehen hatte. Da wurde ihm klar, dass das mehr als ein Traum war